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08Jan

Agrarwende in Niedersachsen – Vorbild für Europa?

CHRISTIAN MEYER Niedersächsischer Minister für Ernährung, Landwirtschafts- und Verbraucherschutz

Der Grüne Minister Christian Meyer kommt auf Einladung des GRÜNEN Ortsverbandes Buxtehude-Apensen zum Grünen Neujahrstreffen am

Montag, den 12. Januar 2015

im Beekhof, Beginn 18:00 Uhr

Wiesengrund, 21643 Beckdorf

Christian Meyer berichtet in dieser öffentlichen Veranstaltung über die landwirtschaftlichen Themen aus 2014 und wagt einen Ausblick der Landwirtschaftpolitik der Landesregierung für das gerade begonnene Jahr.

„Ab 2015 gibt Niedersachsen höhere Prämien für den Ökolandbau, hat eine stärkere Förderung von Blühstreifen und mehr Beihilfen bei einer schonenden Grünlandnutzung”, sagt Michael Lemke, Sprecher des Grünen Ortsverbandes Buxtehude-Apensen. Damit liege Niedersachsen bundesweit vorn bei der Umsetzung der neuen EU-Förderung von Agrarumweltmaßnahmen. „Dieser Schritt ist ein Teil der GRÜNEN Ideen für die Agrarwende, für die wir uns auch im Rahmen der Europawahl stark gemacht haben”, erinnert Michael Lemke. Lemke stellt die Frage: „Kann die Agrarwende in Niedersachsen ein Vorbild für Europa werden?” Er zählt auf, dass viele Tiere auf engstem Raum leben, die nur mit erheblichem Antibiotikaeinsatz zu mästen sind und massive Belastungen der Luft und des Trinkwassers entstehen. Nachweislich zumindest in einigen Regionen Niedersachsens, wo Massentierhaltung stark verbreitet ist. Michael Lemke nennt auch das Problem der Vermaisung, ausgelöst durch den Biogasboom der letzten Jahre. „Das sind die Ausgangsbedingungen, unter denen Christian Meyer als zuständiger Landwirtschaftsminister der rot-grünen Landesregierung die Agrarwende eingeleitet hat”, betont Michael Lemke und fragt: „Was muss und was wird sich ändern in der Agrarpolitik in Niederachsen?”.

„Wir freuen uns besonders mit dem Grünen Minister Meyer einen hervorragenden Botschafter für die zwingend erforderliche Agrarwende nach Beckdorf zu bekommen”, sagt Michael Lemke, Sprecher des Grünen Ortsverbandes Buxhtehude.

„Im Anschluss an den Vortrag können die Besucher selbstverständlich Fragen an den Minister richten”, betont Michael Lemke.

 

Verfasst am 08.01.2015 um 18:41 Uhr von .
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Kommentare

  1. Hanno Krzak19. Januar 2015

    Alle (Bio)Pestizide sollen Stoffwechsel vermeintlicher Zielorganismen zum Erliegen bringen – durch tödliches Vergiften von Enzympathways. Genau diese Wirkung geschieht auch bei exponierten Menschen.
    Der Unterschied zwischen Mensch und Zielorganismen der Biozide ist lediglich der Umfang alternativer Enzympathways, welche noch Teilfunktionen übernehmen können. Während die Zielorganismen (Unkraut, Insekten, Pilze, etc.) sofort mangels Alternativen (noch fehlender Resistenz) durch strukturelles Enzymversagen absterben, folgen beim geschädigten Menschen zeitverzögert die Auswirkungen zerstörter Stoffwechselfunktionen – die Folgen (irreversibler) funktioneller Ausfälle geschädigter Enzyme. Typisch sind u.a.: Allergien, Fettstoffwechselstörungen, Erbgutschäden, Fortpflanzungsschäden, Gefäßschäden,
    Kopfschmerzen, Schwäche, Stressintoleranz (alles wird zu Stress …), Wesensänderungen( durch Schäden an den serotonergen/dopaninergen Systemen), Organschäden, Nervenschäden, Alkoholismus, Nikotinsucht, Entzündungen, Infektionen (v.a. mit ersatzenzymtragenden Erregern), Krebs (der an der Produktion von Ersatzenzymen klassifiziert wird).

    Der Zweck des Pflanzenschutzgesetzes im §1 ist daher der strikte Schutz vor Expositionen: “Gefahren, die durch die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln oder durch andere Maßnahmen des Pflanzenschutzes, insbesondere für die Gesundheit von Mensch und Tier und für den Naturhaushalt, entstehen können, abzuwenden oder ihnen vorzubeugen”.

    Die üblichen unkontrollierbaren, unbeherrschbaren und nichtrückholbaren Freisetzungen von Agrochemikalien sind damit unvereinbar, bedeuten Rechtsbruch.

    Antworten
  2. Dr. Friedhelm Berger17. Januar 2015

    Das Pflanzenschutzgesetz und die gute fachliche Praxis sehen vor dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln alle kostengünstigeren nicht chemischen Massnahmen vor.

    Nach dem Pflanzenschutzgesetz ist die direkte oder indirekte Schädigung von Menschen oder Umwelt verboten. D. h. jeder Landwirt müsste vor dem Spritzen sicher stellen, dass keine Menschen oder Nichtzielobjekte Abdrift erhalten.

    Landwirte können nur einmal ihr Geld ausgeben, entweder für notwendige gezielte Düngung oder für überflüssige Pflanzenschutzmittel.
    Leider werden trotz EU Vorgabe
    http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2013:347:0487:0548:de:PDF
    die Landwirte dazu immer noch nicht weiter gebildet, obwohl dies durch die vorgeschriebene Nachbildung alle 3 Jahre sofort möglich wäre.

    Minister Meyer müsste unsere Angebote zur Schulung der Landwirte nur annehmen um Verbraucher über Abdrift nicht weiter zu schädigen.
    http://www.umweltbund.de/pestizidfrei_leben.htm

    http://www.umweltbund.eu Initiative der Imker, Landwirte und Verbraucher e. V.

    Antworten
  3. Michael Krause17. Januar 2015

    Einen Pressebericht zu dieser Veranstaltung gibt’s hier:

    http://www.kreiszeitung-wochenblatt.de/buxtehude/politik/landwirtschaftsminister-meyer-will-baeuerliche-familienbetriebe-erhalten-d54582.html

    Für einen engagierten Umwelt- und Tierschützer war die Bilanz von Minister Meyer nicht besonders befriedigend, ist aber auch ein hart umkämpftes Terrain und ein schwieriges Erbe.
    Besonders bei der Reduktion und dem Verzicht auf Pestizide und der Abdriftproblematik wünsche ich mir entschlosseneres Durchgreifen, angesichts der immer deutlicheren Gesundheitsrisiken. Gerade risikoanfälligere Menschen und die Kausalzusammenhänge von Erkrankungen gehören ins zentrale Blickfeld.

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