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09Feb

Neu Wulmstorfs Haushalt 2020 – ein Desaster (Pressemitteilung 12/2019)

sagt Sascha Thederan von den Grünen in Neu Wulmstorf.

„Wäre Neu Wulmstorf eine Aktiengesellschaft,  hätten schon alle Aktionäre das sinkende Schiff verlassen, der Kurs wäre im Keller und der Vorstand würde keine Entlastung bekommen, so die Meinung des Mitglieds im Vorstand, der Grünen von Neu Wulmstorf, Sascha Thederan.

Im Gesamtergebnishaushalt von Neu Wulmstorf steht für 2019 im Jahresergebnis ein Minus von 482Tsd.€, in  2020 fast 3,5 Mio.€ und laut Plan für 2021 ein Minus von über 4 Mio.€.

„Dies (der Haushalt) ist nun das Ergebnis eines langjährig bestehenden blinden Flecks in der Denke der Mitglieder der Mehrheitsfraktionen von Neu Wulmstorf. Eine Gemeinde kann nicht immer nur konsumieren und dann auf Kredit leben. Die Politiker einer Gemeinde haben die Aufgabe für ihre Bürger klug zu wirtschaften, um den Menschen neue Schulen, mehr Kitas, funktionierende Schwimmbäder und neue phantastische  Boulebahnen zu ermöglichen. Seit Dekaden galt eher die Devise: Konsum ohne Nachhaltigkeitsziele, Kaputtsparen von Schulen und Freibad und neuerdings,  das Schröpfen von Familien über Elternbeiträge zur Kita/Hort– dies alles muss endlich aufhören“, so die Meinung von Sascha Thederan von den Grünen.

Die Politik hört darüber hinaus nicht auf die Lösungsvorschläge  zur Verbesserung des Haushalts: Seit Jahren wird von den Vertreter der Wirtschaft in Neu Wulmstorf ein Neubau von Büroflächen gefordert.

„Die Grünen unterstützen diesen Ansatz. Denn mehr regionale und nachhaltige Wirtschaft steht nicht im Widerspruch zum Einklang von klimapolitischen Zielen.“

„Arbeitsplätze vor Ort sind nicht nur familienfreundlicher, sondern reduzieren auch Pendelverkehre. Genauso benötigen wir für Neu Wulmstorf ein modernes MVZ, welches mehr Mittel für den Haushalt bedeuten würde.“

Zur mittelfristigen haushaltspolitischen Stabilisierung fordern die Grünen für Neu Wulmstorf eine Absenkung des Gewerbesteuerhebesatzes und eine gezielte Werbekampagne zur Ansiedelung von Dienstleistungsbetrieben, die den Klimawandel auf Ihre Agenda genommen haben. Darüber hinaus wird eine  Neustrukturierung der bestehenden Misch und Gewerbegebiete und eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle Nachverdichtung wie in Hamburg, wo Aldi und Lidl zunehmend ins Erdgeschoss von Mehrfamilienhäusern integriert werden, gefordert. Wir benötigen eine Politikwechsel für ein lebens- und liebenswertes Neu Wulmstorf. (Ende der Pressemitteilung/ erschienen im “RUF” )

Aktuelle Anmerkung:

Inzwischen gibt es auch der Bürgermeister in seiner Neujahresansprache zu,

dass jede/r Neu Wulmstorfer Bürgerin und Bürger nun mit aktuell 222 Euro verschuldet ist….)

Verfasst am 09.02.2020 um 21:13 Uhr von .
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