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28Jul

Tierschutz: Ein Novum in kommunalen Wahlprogrammen

 

Foto www.fotosearch.de

Im jüngsten Newsletter von “Tierrechte” wird in nachstehendem Auszug darauf aufmerksam gemacht, dass die Neu Wulmstorfer GRÜNEN und die SPD erstmalig als kommunale Parteiverbände den Tierschutz in ihr Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2011 aufgenommen haben.

 

Kommunalwahlen: Parteien positionieren sich zum Tierschutz

 

Die Wahlprogramme der Ortsverbände der Grünen und der SPD in Neu Wulmstorf positionieren sich zum Tierschutz. Dies ist ein Novum! Sehr konkret werden die Parteien zu den Themen Tierversuche und tierversuchsfreie Verfahren. Hintergrund für dieses Engagement sind die Tierversuche im Auftragslabor LPT in Mienenbüttel, wo u.a. qualvolle Tierversuche für Botox im Auftrag der Firma Merz durchgeführt werden. Vor Ort agiert die Bürgerinitiative LOBBY PRO TIER gegen LPT.

Das Wahlprogramm von BÜNDNIS 90 DIE GRÜNEN geht auf den Seiten 13 und 14 auf den Tierschutz ein. Im Mittelpunkt stehen Tierversuche und die Förderung von tierversuchsfreien Verfahren. Konkreter Anlass für diese deutliche gesellschaftspolitische Positionierung im Wahlprgramm ist das tierexperimentell arbeitende Auftragslabor LPT in Mienenbüttel. Vor Ort hat sich eine Bürgerprotestbewegung sowie eine Bürgerinitiative gegen Tierversuche gegen das Auftragslabor und seinen Erweiterungsbau gebildet. Auszug aus dem Wahlprogramm zum Tierschutz des Ortsvereins B90/Die Grünen (S. 13 – 14): “…2008 starben u. a. beim LPT 34.000 Mäuse einen grauenvollen Erstickungstod in sogenannten LD50-Tests für „Botox-Tierversuche“ im Auftrag der Fa. Merz, Frankfurt. Hunderte Beagle in den Zwingeranlagen des LPT in Mienenbüttel zeugen für Massenverbrauch von Tieren aller Arten für Tierversuche. Die grausamen Vorgänge spielen sich verborgen hinter Natodraht und Mauern ab. Der Landkreis bestätigte: Kein Tier verlässt das Labor lebend!…Wir fordern paritätische Genehmigungsverfahren, nachhaltige Anzeige- und Kontrollpraxis und rückwirkende Bewertungen von Tierversuchen um öffentliche Transparenz zu schaffen. Wir treten für ein Klagerecht für Tierschutzverbände ein, damit sie ihrer Funktion als Anwalt der Tiere gerecht werden können…”

 

Die Wahlprogramme können Sie sich auf unserer Seite für Tierschutzpolitik als PDF herunterladen:
Grüne:www.tierschutzwatch.de
SPD: www.tierschutzwatch.de

 

 

 

Verfasst am 28.07.2011 um 16:26 Uhr von .
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Kommentare

  1. Sabine Brauer2. August 2011

    Ich wünsche mir sehr, dass dieses Beispiel Schule macht!
    Am Ende werden nur politische Entscheidungen den notwendigen Richtungswechsel einleiten können, der den Tieren – egal, ob “Nutz”-, “Versuchs”- oder andere gequälte und missbrauchte Tiere – den Schutz zukommen läßt, der ihnen gemäß Grundgesetz, Art. 20, seit 2002 verfassungsmäßig zusteht!

    “Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.”

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